Aleister Crowley® Thoth Tarot

 

Aleister Crowley (1875 - 1947) widmete viele seiner letzten Lebensjahre der Erschaffung des Thoth Tarot, zusammen mit  der Künstlerin Lady Frieda Harris (1877 - 1962) gelenag eine außergwöhnliche Neuschöpfung.
Zahlreiche Karten wurden in mehr als einer Ausführung gemalt, bis dann eine davon die Zustimmung Crowley‘s fand. Es verstrichen sieben Jahre, bis alle Karten geschaffen waren. Crowley sah das Thoth Tarot als einen Atlas der Kräfte des Universums an.

© Ordo Templi Orientis / AGM AGMüller Urania, Schweiz

   Das Crowley-Tarot folgt, mit einigem Abstand, in der Beliebtheit auf das Waite-Tarot. Es wurde von Aleister Crowley und Lady Frieda Harris 1943 herausgebracht.
Erst später, ebenfalls bedingt durch die Hippie-Zeit, wurde es auf Karten gedruckt (1969). Somit erlebten weder Crowley noch Lady Harris seine Publikation.

Das Crowley-Tarot zeichnet sich durch seine energiegeladene Darstellungsweise aus und besitzt eine allegorische, d.h. sinnbildhafte Symbolik, die in sich lebt und zu einer persönlichen Betrachtungsweise auffordert. Sein besonderer Vorteil ist die oft sehr geistvolle und prägnante Darbietung traditioneller Tarot-Motive.

Aleister Crowley war und verstand sich selbst als "Schwarzmagier". Das bringt verschiedentlich Berührungsängste gegenüber den Crowley-Karten mit sich. Als Mensch ist Crowley nicht zur Nachahmung zu empfehlen. Doch nicht nur bei ihm, auch bei vielen bekannten Künstlern gibt es einen Unterschied zwischen Leben und Werk. Jedenfalls existiert kein zwingender Grund, von den Crowley-Karten Abstand zu nehmen. Sie stellen im Gegenteil eine bedeutende und vielsagende Bereicherung des Tarot dar.

Besonderheiten des Crowley-Tarot

Bei diesem Deck sind nicht nur die Standardtitel, wie "Der Magier", "Der Eremit" oder "Der Narr", aufgedruckt. Die Crowley-Karten tragen zusätzlich bestimmte Interpretationen als Untertitel, wie zum Beispiel "Erfolg", "Reichtum" oder "Enttäuschung". 

© Ordo Templi Orientis / AGM AGMüller Urania, Schweiz

Diese aufgedruckten Interpretationen sind als alleinige Beschreibung der betreffenden Tarot-Karten unzureichend! Diese Spezial-Interpretationen greifen jeweils nur einen winzigen Ausschnitt aus dem Bedeutungsspektrum der betreffenden Karte heraus. Die Gefahr, durch diese Untertitel in eine völlig einseitige und oft eben auch völlig unzutreffende Richtung gelenkt zu werden, ist groß, besonders für Anfänger und Anfängerinnen.

Für die ersten Jahre der Tarot-Praxis empfiehlt es sich daher, diese speziellen Untertitel im Crowley-Tarot überzukleben, damit der Blick der Betrachterin oder des Betrachters beim Aufdecken der Karte tatsächlich auf den Inhalt des Bildes und nicht auf die Unterzeile fällt. Statt diese abzukleben, können Sie sich auch so behelfen, dass Sie beim Aufdecken der Karte im wahrsten Sinne des Wortes den Daumen auf den Untertitel halten.

Das Crowley-Tarot wird auch in einer Ausgabe auf dem Markt angeboten, die drei Magier enthält. Nur einer dieser drei ist der Magier, den Crowley zur Veröffentlichung vorgesehen hatte. Die beiden anderen stellen Entwürfe des "Magiers" dar; sie können betrachtet und gedeutet werden, sollten aber vor dem eigentlichen Kartenlegen aus dem Satz Karten herausgenommen werden. Denn auch bei Crowley gehören zum Tarot-Spiel 78 Karten, nicht mehr und nicht weniger.

Das Aleister Crowley Thoth® Tarot ist in 3 verschiedenen Größen erhältlich:

Deluxeformat: 95 x 140 mm | ISBN: 978-3-905021-18-9  

Standardformat: 70 x 110 mm | ISBN: 978-3-905021-27-1

Pocketformat: 57 x 89 mm | ISBN: 978-3-905219-05-0

 

Das Aleister Crowley Thoth® Tarot in der Neuausgabe (wie oben abgebildet):

Standardformat: 70 x 103 mm | ISBN: 978-3-86826-504-0

 

Alle Crowley-Karten, Bücher und Sets sind im Online-Shop erhältlich.

 

 

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