Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten

Nein, Spielkarten sind wesentlich älter. Die ersten Tarot-Karten entstanden um 1432. Neu war dabei die Erfindung der Trumpfkarten, der heute so genannten Großen Arkana.

Auch das ist eine Legende. Die ersten Tarot-Karten entstanden in Mailand. Zu einer Zeit in der alles gern mit ägyptischem Ursprung erklärt wurde.

Lieber nicht. Die konventionelle Wahrsagerei ist heute vollkommen überholt. Manche versuchen zwar noch, damit ihr Geschäft zu machen. Aber typisch für das heutige Tarot ist aus gutem Grund, dass man selber die Karten legt und deutet. Nehmt die Karten, wie das Leben selbst in die Hand.

Ja, und es sind wirklich mehr als Kavaliersdelikte, die auf sein Konto gehen, auch wenn zugleich völlig übertriebene Vorwürfe gegen ihn im Umlauf sind.

Man kann die Crowley-Karten ohne Gefahr benutzen. Der Grund dafür ist einfach und hat nichts damit zu tun, dass der Anteil von A. Crowley an diesen Karten tatsächlich eher gering ist. Gemalt wurde sie von Lady Frieda Harris. Der Hauptgrund liegt woanders:
Es ist vielleicht nicht wünschenswert, jedoch in unserer Gesellschaft üblich und ganz normal, zwischen Leben und Werk eines Künstlers zu trennen. Es gibt zahllose bedeutende Werke, die von Künstlern produziert wurden, die menschlich gescheitert sind, die ihr Leben in zerstörerischer oder selbstzerstörerischer Weise gestaltet haben. Würden wir diese Kunstwerke unter Tabu stellen, wären wir alle wesentlich ärmer. Im Klartext: Crowleys Leben ist keineswegs zur Nachahmung zu empfehlen. Die von ihm mit entworfenen Karten sind jedoch wirklich beachtlich.

Im klinischen Sinn sicherlich nicht; vielleicht jedoch so, wie man von Schokolade, Schuhen, Autorennen, Literatur oder Internet süchtig werden kann.

Tarot-Karten sollen einem gefallen, sonst klappt es nicht (ist wie mit dem Nachbarn). Wer kann besser wissen als du selbst?

Es gibt so viele Möglichkeiten, wichtig ist das es stimmig ist. Wenn man ein Ritual benötigt sollte man es tun. Es ist aber auch nichts dagegen einzuwenden, wenn wir eine Tageskarte bei einer Rotphase an der Ampel ziehen oder beim Verlassen des Hauses, das Bild wird uns den Tag begleiten und darauf kommt es an. Tarot will, dass wir genau hinsehen und nicht vorgefertigte Meinungen übernehmen.

In der Traditionellen Deutung, in der eine Karte positiv oder negativ gesehen wurde ist es von Aussagekraft wie rum die Karte gezogen wird.
Das ist Geschichte.
Wenn die Karte als Spiegel gesehen wird, ist es entscheidend was die Betrachterin als wichtig ansieht. Man kann gern gemeinsam mit jemanden in den Spiegel schauen, aber nie für jemand anderen.
In jeder Karten ist sowohl etwas positives, als auch etwas Negatives.

Darum beziehen sich gute Deutungen auch immer auf den Bildinhalt, der ist nämlich sowohl bei Crowley/Harris als auch bei Waite/Smith ziemlich genial. Und gut erkennen wir die Dinge, wen sie sichtbar vor uns liegen.
Nur so können wir die eigene Wahrheit finden.

Antworten nach © Bürger/Fiebig

Sie haben weitere Fragen rund um das Thema Tarot? Zögern Sie nicht uns per E-Mail oder untenstehendes Formular zu kontaktieren. Wir nehmen Ihre Fragen gerne in unseren FAQ-Katalog auf.

 

<< Zurück zur Übersicht

Newsletter

Whatsapp

Instagram

Facebook